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Details zu Emme-Kraftwerk Luterbach (ND)
| Bauherrschaft | ADEV Wasserkraftwerk AG, 4410 Liestal Hydro-Solar Energie AG, 4435 Niederdorf | | Projektleitung | Hydro-Solar Energie AG | | Baubeginn | 01.01.2001 | | Inbetriebsetzung | 01.05.2001 |
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| Ausbauwassermenge | Qa = 14 m3/s
| | Nettofallhöhe bei Qa | Hn = 7.2 m
| | Installierte Leistung | P = 860 kW
| | Stromproduktion | E = 5.2 GWh p.a.
| | Investition | I = 6.7 Mio. Fr.
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Einleitung, Kurzbeschrieb der bestehenden Anlagen
An das Werksareal der Firma Scintilla AG in Derendingen angrenzend, befindet sich eine Kraftwerksanlage, welche in ihren Grundzügen auf das Jahr 1872 zurückgeht. Die Anlage liegt im Emmekanal und bezieht ihr Wasser gemeinsam mit 3 weiteren Kraftwerke ab der Wehranlage in Biberist.
Die Kraftwerksanlage wurde per 1. Dezember 1998 durch die beiden Firmen Hydro-Solar Energie AG und ADEV Wasserkraftwerk AG zu gleichen Teilen von der Scintilla AG käuflich erworben und danach teilautomatisiert. Der erzeugte Strom wird über eine neue 16 kV-Netzanschlussleitung direkt ins Verteilnetz der AEK eingespeist.
Die alte Kraftwerksanlage nutzte eine maximale Wassermenge von 13 m3/s über eine Gefällsstufe von rund 7.5 m als Durchlaufkraftwerk und bestand aus 3 Produktionseinheiten, welche in zwei von einander getrennten Gebäudekomplexen installiert waren. Die installierte Leistung betrug 2 x 150 kW und 1 x 350 kW, die mittlere Jahresstromproduktion rund 3.6 Mio kWh.
Die Gebäude der drei Kraftwerke waren baulich in einem betriebstauglichen Zustand. ebenso alle drei Maschinengruppen. Es war jedoch ein sehr intensiver Wartungsaufwand erforderlich. Die Anlagen mussten über 24 Std. betreut werden. Wegen des hohen Alters der Maschinengruppen bestand zudem ein erhebliches Schadensrisiko, welches zu längeren Stillstandszeiten und Ertragsausfällen hätte führen können. Der weitere Betrieb der Anlagen in der alten Form war daher mittelfristig nicht mehr sinnvoll. Das vorhandene Energiepotential wurde nur zu ca. 70% genutzt.
Projektbeschrieb
Nach dem Schadenfall an der Gruppe 1 vom 20.3.2000 mit einer Schadenssumme von rund Fr. 250000.--, wurde entschieden, das neue Kraftwerk ins bestehende Gebäude zu integrieren und dazu den Platz der beschädigten Gruppe 1 zu verwenden. Der Platz der im selben Gebäude noch betriebsbereiten Gruppe 2 wurde als Entlastungskanal genutzt. Innert 3 Monaten erstellte die Hydro-Solar Energie AG ein baureifes Projekt inkl. Bestellungen und Arbeitsvergaben.
Die grosszügigen Platzverhältnisse - ein Merkmal alter Turbineninstallationen - ermöglichten die problemlose Installation aller erforderlichen elektromechanischen Anlageteile im Gebäude. Die optimale Verarbeitung der anfallenden Wassermengen mit einem Schwankungsbereich von 1.74 bis 14 m3/s erforderte den Einbau einer doppelt regulierten vertikalen Kaplan-Rohrturbine. Der maximale Anlagenwirkungsgrad liegt bei 88%. Die installierte Leistung beträgt rund 860 kW. Die Turbinenleistung wird direkt auf einen Synchrongenerator mit 1000 kVA übertragen. Auf ein Getreibe konnte verzichtet werden. Das Turbinenlager ist wassergeschmiert. Die Anlage ist somit auch in Beziehung auf Wassergefährung infolge Öl oder Fett sehr umweltfreundlich konzipiert. Die erwartete Stromproduktion beträgt im Mitteljahr 5.2 Mio. kWh., was gegenüber heute eine Produktions-Steigerung um rund 1.6 Mio. kWh oder 44% bedeutet. |
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| Turbine
| VA TECH ESCHER WYSS GmbH D-88212 Ravensburg | | Generator
| gmb elektrische maschinen ag CH-5322 Koblenz
| | Rechenreinigung
| Erhard Muhr GmbH D-83098 Brannenburg | | Anlagensteuerung
| Hans Kobel Elektroapparatebau CH-3416 Affoltern i.E. | | Stahlwasserbau
| WKA Anlagenbau GmbH D-89509 Heidenheim | | Elektroplanung
| ADEV Energiegenossenschaft CH-4410 Liestal |
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Bildergalerie



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