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Unsere Fliessgewässer sind durch Stauanlagen und Sohlschwellen in höhenmässig differierende Abschnitte unterteilt. Zwischen diesen Abschnitten ist der Wechsel für Wassertiere erheblich erschwert. Gesetzlichen Grundlagen verlangen, dass diese nachteilige Zerrgliederung aquatischer Lebensräume beseitigt wird. Dazu gehört die Schaffung von Möglichkeiten, dass die Wanderung von Fischen und Benthosorganismen zwischen den Gewässerabschnitten sichergestellt ist. Hierfür steht eine Reihe von Aufstiegstypen zur Auswahl: Als naturnahe Bauformen Als technische Bauwerke Eine Fischaufstiegsanlage wird nur dann ihrem Zweck erfüllen, wenn sie günstige hydraulische Bedingungen bietet und an der Stelle angeordnet ist, an der die Fische den Einstieg suchen. Folgende Gestaltungskriterien sind von Bedeutung:
Eine Selektivität wird zusätzlich gemindert, wenn der Charakter der Strömung innerhalb der Anlage sich nicht extrem vom Charakter eines Fliessgewässers unterscheidet. Die äusseren Bedingungen für Anordnung und Lage des Einstieges lassen sich wie folgt definieren:
Für den Benthosaufstieg lassen sich folgende Bedingungen festlegen:
Die Wahl der richtigen Bauform setzt Kenntnisse der jeweiligen ökologischen Ansprüche von Fischfauna und Benthosorganismen voraus. Die enge Zusammenarbeit mit Fischereibiologen gewährleistet die erforderlichen Grundlagen und sorgt für eine optimale Konzeption des Fischaufstieges. Literaturhinweise
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